Nylon-Ppong
Nylon-ppong (oder Nairong-ppong) ist ein traditionelles koreanisches Hwatu-Romméspiel, das einige Elemente von Mahjong mit anderen traditionellen Spielen kombiniert, die mit Tujeon gespielt werden.
Hwatu Abbildungen von Marcus Richert und Hanafuda Abbildungen von Louie Mantia Jr. werden unter Free Art License 1.3 genutzt, die kompatibel mit CC BY-SA 4.0 Lizenz ist.
Hwatu Sound-Effekte von JICA (Jeonju) werden genutzt unter Korea Open Government License Type 1.
Spielerzahl: 2 - 6
Spieldauer: 13 mn
Komplexität: 1 / 5
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Kurzregel
Nylon-ppong
Nylon-ppong (auch Nairong-ppong) ist ein traditionelles koreanisches Rummy-Spiel, das mit einem Hwatu-Kartendeck (Blumenkarten) gespielt wird. Es kombiniert Elemente von Mahjong mit klassischen Rommé-Varianten.
Grundlegendes & Spielziel
- Karten: Es werden alle 48 Karten eines Hwatu-Decks verwendet (12 Monate zu je 4 Karten). Kenntnisse der Monatsreihenfolge (1 bis 12) sind zwingend erforderlich.
- Ziel: Das Spiel endet nach einer festgelegten Anzahl von Runden. Es gewinnt der Spieler mit den wenigsten Strafpunkten.
Der Spielzug
Jeder Spieler erhält zu Beginn 5 Karten. Der Spielablauf erfolgt gegen den Uhrzeigersinn. Ein Standardzug besteht aus folgenden Schritten:
- Ziehen: Der Spieler zieht eine Karte vom verdeckten Stapel.
- Prüfen: Wenn die nun 6 Karten auf der Hand eine gültige Kombination bilden, kann der Spieler die Runde sofort beenden.
- Abwerfen: Bildet der Spieler keine Kombination, wirft er eine Karte offen auf den Ablagestapel ab. Damit endet sein Zug.
Spezialaktionen
Ppong (oder Pong)
Hat ein Spieler ein Paar (zwei Karten desselben Monats) auf der Hand, das dem Monat der obersten Karte des Ablagestapels entspricht, kann er jederzeit (auch außerhalb der Reihe) "Ppong" rufen:
- Er legt sein Paar offen ab.
- Er muss anschließend eine weitere Karte aus seiner Hand abwerfen, um seinen Zug zu beenden.
- Gelingt es einem Spieler, durch ein "Ppong" alle seine Handkarten loszuwerden ("Going out"), endet die Runde sofort.
Stop
Ein Spieler, der nur noch 2 Karten auf der Hand hat (nachdem er mindestens einmal "Ppong" genutzt hat), kann "Stop" rufen, bevor er eine Karte zieht:
- Dies ist nur erlaubt, wenn die Summe der Monatswerte seiner beiden Karten einen festgelegten Wert (meist 5 oder 10) nicht überschreitet.
- Das Rufen von "Stop" beendet die Runde sofort.
Rundenende & Wertung
Die Runde endet durch:
- Erreichen einer 6-Karten-Kombination.
- Leerlaufen des Nachziehstapels.
- Ein Spieler wird durch "Ppong" alle Karten los.
- Ein Spieler ruft erfolgreich "Stop".
Strafpunkte
Alle Spieler erhalten Strafpunkte in Höhe der Summe ihrer Monatszahlen auf der Hand.
- Besondere Strafen:
- Fehlgeschlagener Stop: Wenn der "Stop"-Rufer nicht die niedrigste Punktzahl am Tisch hat, erhält er zusätzliche 30 oder 50 Minuspunkte.
- Ppong-Opfer: Wenn ein Spieler die Karte abgeworfen hat, die es einem anderen ermöglicht, durch "Ppong" das Spiel zu beenden, erhält dieser Abwerfende 30 oder 50 zusätzliche Minuspunkte.
Kombinationen (6 Karten auf der Hand)
Wer eine dieser Kombinationen erreicht, erhält keine Strafpunkte, sondern schreibt sich den Wert der Kombination gut (was die Gesamtpunktzahl senkt):
| Name | Wert | Zusammensetzung |
|---|---|---|
| Ddoi-ddoi (Drei Paare) | 0 | Drei Paare aus drei verschiedenen Monaten. |
| Ddoi-ddoi (Zwei Drillinge) | 0 | Zwei Drillinge aus zwei verschiedenen Monaten. |
| Nejang-ddoi (Vierer & Paar) | -50 | Ein Quartett eines Monats und ein Paar eines anderen. |
| Straight | -Summe | 6 aufeinanderfolgende Monate (z. B. Monat 3 bis 8). |
| Sib-bujok (10 oder weniger) | -100 | Die Summe aller 6 Karten ist 10 oder weniger. |
| Daeppang (66 oder mehr) | -100 | Die Summe aller 6 Karten ist 66 oder mehr. |
Strategische Hinweise
- Monatswerte: Da die Kartenwerte den Monaten entsprechen (Januar=1, Dezember=12), sind Karten aus den frühen Monaten (Januar bis Mai) wertvoll, um die Handsumme für einen "Stop" niedrig zu halten.
- Aufmerksamkeit: Da "Ppong" oft auch außerhalb der eigenen Reihe gerufen werden darf, muss man den Ablagestapel ständig im Blick behalten.
- Risiko beim Stop: Ein "Stop" ist riskant, da man sicher sein muss, die absolut niedrigste Summe zu halten, um die hohe Zusatzstrafe zu vermeiden.